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gleichsam die Idee eines umfassenden, in das Sinnesdunkel des Stoffwechsels eintauchenden, dem Bewusstsein entzogenen Sinnesorgans. Der Begriff «Gekröse», der im fünften Vortrag des Landwirtschaftliches Kurses Erwähnung findet, meint ein Spezifisches, ein Funktionsfeld, auf welchem sich das Allgemeine in eine hochspezifische Tätigkeit umsetzt, eben in eine solche, die sich nur im Verdauungstrakt so vollendet vorfindet. Dessen Einzigartigkeit ergibt sich aus dem intimen Zusammenhang mit der im Kapitel «Das Rind» (S. 146 ff.) erörterten «Ich-Anlage». Deren Veranlagung im Rind ist in dem langen Weg intensiver Verdauungstätigkeit, gipfelnd im Wiederkäuen, vorgezeichnet. Das Ergebnis dieser verdauenden Stofferschließung wird von der Bauchfellserosa des Gekröses wahrgenommen. Es strahlt als astrale Kraft in das Leibesinnere sowie in die Blutbahn und wird von dieser bis in den Nerven-Sinnes-Pol des Kopfes und in die aufsitzenden Hörner emporgetragen und dort zurückgestaut. Dies löst auf höherer Stufe erneut einen Bewusstseinsimpuls aus, dessen Ergebnis wieder in die Leibeshöhle zurückstrahlt und sich über die beiden Serosalamellen des Gekröses dem Darminhalt mitteilt. Dieser ist jetzt durchsetzt von Kräften, die aus der aktuellen Lebenstätigkeit des Rindes zu dessen übersinnlicher Wesenswirklichkeit gefunden haben. Mit der Ausscheidung gelangt dieses Kräftepotential, die «Ich-Anlage», in die Außenwelt. Es verleiht dem Rinderdünger seine einzigartig nachhaltige Düngerkraft. Dieses, aus dem höheren Wesen des Rindes hervorgehende, Geschehen darf als ein weiterer Hinweis dafür gelten, dass das Bauchfell ein «Allgemeines» darstellt, dagegen das doppellamellige Gekrösebauchfell ein Spezifisches. Letzteres erfüllt in dem «inneren Himmel», in dem eingestülpten Kosmos, die Kernaufgabe, nämlich das Verdauungsgeschehen des Wiederkäuers dem Organismus zu vermitteln und von diesem wieder zurück dem Verdauungssystem, der dann zum Dünger wird.