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Der zweite Schritt der Präparation hat in der Praxis erst größere Beachtung gefunden, nachdem mit der fünften Auflage des Landwirtschaftskurses (Dornach 1975) auch die Notizen Rudolf Steiners zu den Kursvorträgen publiziert wurden. In diesen notiert er bezüglich des Löwenzahnpräparates: «In das Gekröse in der Luft hängen.»[1] Im fünften Vortrag des Kurses wird dies nicht mit diesen Worten erwähnt, sondern es wird sogleich auf den dritten Schritt verwiesen: «Da muss man ihn [die vom Gekröse umhüllten Löwenzahnblüten; Anmerkung des Verfassers] selbstverständlich der Wirkung der Erde aussetzen, der Wirkung der Erde in der Winterzeit.»[2] So wurde es auch in den folgenden Jahrzehnten weithin praktiziert. Doch blieb die Frage stets offen, ob damit gemeint ist, dass der zweite Schritt entfällt bzw. wie der nächstfolgende Satz zu verstehen sei: «Aber nun handelt es sich darum, dass man die umgebenden Kräfte dadurch gewinnt, dass man ihn ebenso behandelt wie das andere.» Das Rätsel löst sich mit dem obigen Zitat aus den Notizen «in der Luft hängen». Es interpretiert «die umgebenden Kräfte», die während des Sommers in Luft und Wärme über der Erde wirksam sind. Die Bemerkung, «dass man ihn ebenso bearbeitet wie das andere», muss also in gleichem Sinn gedeutet werden wie im Falle der Schafgarbe, wo die Exposition des Präparates gegenüber den Sommer- und Winterkräften ausführlich geschildert wurde.






