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Dem Stile nach ist die Begründung im besten Sinne goetheanistisch zu nennen. Das heißt, sie ist nicht abstrakt logisch und systematisch, sondern sie orientiert sich am Phänomen. Die Biografie des Verfassers ist ein Leben für und mit dem biodynamischen Impuls. Die konkreten Arbeits-Erfahrungen und die prinzipiellen Gedanken-Entdeckungen gehören zusammen. Das gelebte Leben ist das Ineinanderweben von beidem, und die vorliegende Schrift bleibt dieser Sprache des Lebens treu. Konkrete Praxiserfahrungen – sei es auf dem Feld, im Stall oder an der Arbeitsbesprechung – und urphänomenale Formulierungen über Boden, Haustiere oder Zusammenarbeit stehen nahe beieinander. Das ist gewollt. Der Stil kann als ‹real-ideal› bezeichnet werden. Und er ist die Umsetzung dessen, was Manfred Klett im Titel ‹Landbaukunst ›nennt. Das Reale verliert sich nicht atomistisch in die Einzelheiten von Daten und Fakten und das Ideale nicht in die Abstraktheit des Allgemeinen; sie suchen sich und befruchten sich gegenseitig zu einer höheren Einheit; diese Kunst darf Landbaukunst genannt werden.






