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Aus BiodynWiki
Die auffallendste Erscheinung am Baldrian ist der starke, betäubend erdenschwere Geruch, ja Gestank, der im Wurzelstock zurückgestaut ist und diesem bei Verletzungen entströmt. Die chemische Analytik weist in den Stoffgruppen der Kohlehydrate, Eiweiße, Öle, Alkaloide, Harze etc. sowie der organischen Säuren und Mineralstoffe ein weitreichendes Spektrum an Verbindungen auf, das sich durchaus deckt mit der Vielfalt medizinischer Indikationen, auf die Baldrianpräparate abdämpfend heilend wirken. Allerdings betont Simonis, dass «bisher ungenügend einleuchtende für das Wesen der Pflanze charakteristische Ergebnisse erzielt wurden».[1]
- ↑ Werner Christian Simonis: Heilpflanzen und Mysterienpflanzen, Wiesbaden 1981, S. 696.






