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seiner lockeren Rosette vertikal in die Höhe. Es ist, als wenn er in möglichst großer Entfernung von seinem Wurzelstock seinen Blütenstand in die Sphäre von Wärme, Licht und Luft emporheben wollte. Der Stängel bestimmt die Geste dieser Pflanze: Als beherrschendes Glied verbindet er das erdentüchtige Wurzelwerk mit dem dem Kosmos zugewandten Blütenstand; wie jenes sich nach unten, verzweigt dieser sich nach oben in die feinen Ästchen der Trugdolde. Das Lebens- und Stützgewebe des Stängels umschließt eine lufterfüllte Röhre; nach außen ist er vielfach gefurcht. Daran zeigt sich erneut die polare Doppelheit des astralischen Wirkens, von außen die Wachstumskräfte in die Form prägend, von innen raumbildend und, dank des Stickstoffs in der eingeschlossenen Luft der Stängelröhre, die Stoffe im Zeitengang der Lebensprozesse ordnend, umordnend und heraufläuternd. Die die ganze Baldrianpflanze beherrschende Astralität verfeinert das Stoffgeschehen im Höherwachsen des Stängels von einem Blattpaar zum nächsten. Auch der Stängel entlässt, schon blütenhaft verfeinert, den typischen Geruch des Baldrianöls, in welchem sich die Aromen verschiedener ätherischer Öle zu einer Einheit zusammenfinden.