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Der zweite Themenbereich sind die biodynamischen Präparate. Damit bringt der Autor zum Ausdruck, dass er die unscheinbaren Düngerzusätze als höchst wesentlich ansieht. Wenn man dies mit dem Titel des Buches in Verbindung bringt, kann man formulieren: Die Präparate insbesondere sind ‹Landbaukunst›, sie sind ‹das Wesen› des biodynamischen Landbaus, und es sind im Besonderen die Präparate, die eine ‹Landwirtschaft der Zukunft› ermöglichen. Wie muss man den Blick richten, damit diese gewollte Herausstellung der Präparate einsichtig wird? Die Blickrichtung von Manfred Klett ist das grundlegende Verhältnis von Mensch und Natur. In diesem Verhältnis vollzieht sich an und mit den Präparaten eine Umpolung von Nehmen und Geben: Der Mensch kann heute als individueller Mensch aus dem Vermögen seiner ‹Geistseele ›schöpferisch, gleichsam als Künstler hineinwirken in das innere Gefüge der Natur, und sie – die ihn, den Menschen, immer getragen hat und aus deren Schoß er als Erdenwesen entsprungen ist – kann und will sich dieser weiterführenden Kultivierung durch des Menschen Hände-Werk anvertrauen. Dieser weite Blick auf die Präparate gehört zum landwirtschaftlichen Vermächtnis, das hier vorliegt. Es wird nichts weniger gesagt, als dass die Jahrtausende alte Agri-Kultur durch die biodynamischen Präparate den Erneuerungsimpuls erfährt, der ihr überhaupt die Zukunft erschließt.