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Es gehört nicht in die Reihe der Kompostpräparate; es steht für sich und wird im Zusammenhang mit der Abwehr von pilzlichen Erkrankungen von Rudolf Steiner im sechsten Vortrag beschrieben.[1] Für die Präparation kommt der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) in Betracht. Er repräsentiert neben anderen Equiseten bis in die Gegenwart, neben den Bärlappgewächsen und Farnen, Urformen des Pflanzenreiches. Vorläuferformen, wie die Psilophytenweisen zurück bis an das Ende des Silur und den Anfang des Devon, das heißt etwa bis in die Mitte des Erdaltertums (Paläozoikum). Es ist die Zeit der «Lemuris», der Wiederholung der planetarischen Vorstufe des «Alten Mondes» in der Erdenentwicklung.[2] Diese Urformen sind Wassergeborene, die das Festland erobern. Die Nähe zum Element des Wassers zeigt aus der Fülle der damaligen Verwandtschaftsflora die heute noch existierende Gattung Equisetum. Dies kommt sowohl in dem Standortmilieu ihres bevorzugten Auftretens als auch in dem komplizierten Keimungsgeschehen zum Ausdruck. Man findet den Schachtelhalm auf lehmigen bis tonigen Standorten mit Staunässe oder Stauhorizonten.

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 14. Juni 1924, Dornach 1999, S. 167.
  2. Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriss, GA 13, Dornach 1989.