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Blätter. Was überrascht, ist gerade das Fehlen der Blätter und ebenso der Blüten. Infolgedessen ist auch keine Formverwandlung wahrzunehmen, außer der, dass die Seitenäste an der Stängelbasis kürzer sind, sich dann ausbreiten und gegen die Sprossspitze sich pyramidal einkürzen. Die Blattentwicklung reduziert sich auf längliche, nach oben zugespitzte Hüllblättchen, die eng der Basis der Stängelglieder anliegen. In ihrer sechseckigen, schachtelartigen Anordnung kommt das die ganze Pflanze durchziehende Kiesel-Quarz-Prinzip zur Geltung, ebenso in den sechseckigen Schildchen, die die Staubbeutel der Fruchtkolben bedecken. Die ganze Pflanze wird von dem Stängelprinzip beherrscht – während die Farne, die zeitlich gleichen Ursprungs sind, vom Blattprinzip beherrscht sind. Die Bärlappgewächse nehmen eine Mittelstellung ein. Was so erstaunen macht, ist der Widerspruch, den der Schachtelhalm darlebt. Einerseits ist es seine Nähe zum Feucht-Wässrigen im Untergrund und andererseits seine stark durchgeformte, verkieselte Gestalt, die sich streng in die Vertikalachse Erde-Sonne eingliedert. Der Ackerschachtelhalm beherrscht diesen Widerspruch.