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Sucht man nach dem generativen Pol dieser Pflanze, findet man ihn in wenigen Exemplaren getrennt von ihrem vegetativen Part in Form von rötlichbraunen, spindelförmigen Kolben, die je auf einem Spross mit eng gedrängter Folge von Stängelgliedern aufsitzen; an deren Basis sind sie von einem Kranz braunschwarzer Blattspitzen umhüllt. Die Kolben liefern ein ähnliches Bild wie die aus dem Dunkel der Erde aufschießenden Pilze. Das macht den Ackerschachtelhalm einzigartig in der Familie der Schachtelhalme und daher ist auch seine Wirkung gegen Pilziges nachvollziehbar: Im Separieren des fertilen Sporangienträgers vom sterilen grünen Trieb setzt er gewissermaßen die Pilzgeste von sich ab. Die anderen Schachtelhalme tragen die Sporangienähre auf der Spitze der grünen Pflanze.[1]

  1. Vgl. auch: Jean-Michel Florin (Hrsg.): Biologisch-dynamischer Weinbau, Dornach 2020, S. 154 f.