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Die Anwendungszeiten richten sich danach, ob vorbeugend oder ob im Akutfall die Teejauche ausgebracht werden soll. Nach der Angabe Rudolf Steiners handelt es sich primär um eine prophylaktische Maßnahme. Die Teejauche wirkt über den Boden und mindert bei übermäßigen, anhaltend feucht-wässrigen Verhältnissen den Pilzdruck auf die Pflanzen. Von daher gesehen empfiehlt sich, die Teejauche in womöglich jährlichem Turnus über die gesamte landwirtschaftliche und gärtnerische Betriebsfläche mit 100 l/ha auszubringen. Ideal wäre es, wenn dieses drei- bis viermal im Jahr geschieht, so im Nachwinter bis ins Frühjahr (März), im Sommer und Herbst bis in den Vorwinter (November). Auf jeden Fall sollten im Rahmen der Fruchtfolge besonders pilzgefährdete Kulturen, wie Getreide und gewisse Hackfrüchte, die vorbeugende Behandlung erfahren. Direktspritzungen in die Bestände im Akutfall, häufig in Kombination mit Brennnesseljauche, können den Befall erheblich eindämmen. Es ist eine Maßnahme, die den Befall bekämpft. Die vorbeugende Behandlung über den Boden sorgt dafür, dass den Anfängen gewehrt wird.






