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Bezüglich der Reihenfolge der untersonnigen Planeten mit Mond, Merkur und Venus schließt Rudolf Steiner aus seiner Geistesforschung an die alte Mysterienweisheit an. Das ist auch der Fall hinsichtlich der Charakterisierung ihrer makrokosmischen Wirkenssphären in der vertikalen Ausrichtung der «Landwirtschaftlichen Individualität». Hier ist die Abfolge von der Erde nach unten in die Tiefen Mars, Jupiter, Saturn und nach oben in die Höhen Mond, Merkur, Venus, Sonne. [1] Diese in den Mysterien gepflegte Urweisheit in Verbindung mit Resten eines instinktiven Hellsehens der Menschen klang in dem Weltbild des Ptolemäus aus. In diesem, wie auch in dem heute herrschenden, das auf Kopernikus zurückgeht, spiegelt sich die Bewusstseinsentwicklung der Menschheit. In den nachatlantischen Kulturepochen des Urinder- und Urpersertums lebte in den Menschen in Resten ein «Himmelsbewusstsein». Es ist erloschen und wurde mit dem Erwachen zum Selbstbewusstsein in der Gegenwart zum gegenstandsfixierten Erdenbewusstsein. Die Menschen dieser frühen Zeiten erlebten die Planetensphären noch erfüllt von den Taten der geistigen Hierarchien, die den Planeten zu ihrem Wohnsitz hatten.

  1. Ebd., S.44.