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auf. Im heraufkommenden Zeitalter der Bewusstseinsseele schrumpft das Weltbild auf das, was die äußeren Sinne wahrnehmen. Für Kopernikus und seine Nachfolger schwand das Bewusstsein einer wesenserfüllten Planetensphäre und übrig blieb die runde materieerfüllte Kugel, die sich in berechenbaren Bewegungsabläufen durch den Raum bewegt.[1]

  1. Vgl. Elisabeth Vreede: Astronomie und Anthroposophie, Dornach 1980, S. 75; dieselbe: Über den Planeten Merkur, in: Kalender Ostern 1942–1943, Arlesheim; sowie dieselbe: Texte über Planetensphären in den Rundschreiben 1927–1930(Bearbeitung durch Liesbeth Bisterbosch und Frauke Roloff, Oktober 2020). – Im Zuge dieser Emanzipation des menschlichen Bewusstseins hin zum erwachenden, der Erde zugewandten Selbstbewusstsein kann es verständlich werden, dass eine Verwechselung von den Venus- und Merkursphären stattgefunden hat. Diese Verwechselung betrifft nicht den Planetenkörper als solchen, sondern ihre übersinnlich kraftenden Wirkenssphären, dasjenige, für was seit Urbeginn diese beiden Himmelskörper, Venus und Merkur, als geistig-seelisch wirksame Entitäten standen.