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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1676/de
An die Umhüllung der Eichenrinde mit einem Haustierschädel knüpft sich die Frage: Kann es über diesen hinaus überhaupt noch eine Organhülle geben, durch die die Präparation der Löwenzahnblüten weitergeführt werden kann? Der Kopf findet in seinen streng abgegrenzten Formen und der nach außen gerichteten Sinnesorganisation keine Fortsetzung, mit Ausnahme – wenigstens ein Stück weit – der Geweihträger, nicht der Hornträger. Der Kopf steht mit den Sinnen der Welt gegenüber. Die Fortsetzung der Nerven-Sinnes-Tätigkeit muss auf höherer Stufe gesucht werden. Sie findet sich bei den Wiederkäuern einzigartig ausgebildet: Die Sinnesorganisation der Kuh wendet sich vom Kopf zurück, über das Herz hinweg, und setzt sich in der sinnlich-übersinnlichen Tätigkeit des Bauchfells gewissermaßen auf höherer Stufe fort (Abbildung 35, S. 457). Die Kuh wendet sich mit ihren Kopfsinnesorganen vergleichsweise dumpf der Außenwelt zu, mit ihren unteren Sinnen aber, namentlich dem Lebenssinn des Bauchfells, vergleichsweise hell ihrer Innenwelt. Über ihre zurückstauenden Hörner am Kopf setzt sie ihr intelligentes Wesen in die Leibeshülle hinein fort. Die Sinnestätigkeit im Kopf und diejenige im Leib stehen in Wechselbeziehung. Wirkt die Erstere sinnlich bewusst machend, so die Letztere übersinnlich kraftend.






