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1. Die Düngerpräparate prägen sich, jedes in der spezifischen Wirkensart seiner Strahlungen, gesamthaft den in Zersetzung befindlichen organischen Massen der Kompost- und Dungmieten ein. Sie vermitteln dem mehr oder weniger regellos wuchernden Abbau ein übergeordnetes, organisierendes Prinzip. Es lenkt die komplexen Prozesse des Substanzab- und -aufbaus in die rechten Bahnen und verhilft dem Kompost- oder Dunghaufen, sich unter Entfaltung eines Eigenlebens zu einem Organismus abzuschließen. Die Erfahrung lehrt, dass die Zersetzungsprozesse harmonischer verlaufen. Das ist feststellbar vor allem an der vergleichsweise raschen Verwandlung des ätzenden in einen milden Geruch. Experimentelle Vergleichsuntersuchungen bestätigen das Einpendeln der physiologischen und biologischen Abläufe (zum Beispiel Temperatur, Sorptionskapazität, Regenwurmbesatz) auf einen Zustand des gesunden Ausgleichs. [1][2]

  1. Jochen Bockemühl: Vom Leben des Komposthaufens, Sonderdruck Elemente der Naturwissenschaft Nr. 29: S. 1–67, Dornach 1978.
  2. Herbert Koepf: Landbau, natur-und menschengemäß. Methoden und Praxen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, Stuttgart 1984, 270 S.