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Für die Industrie gilt, dass das Produktionsmittel sich nicht selbst erneuert. Der Ort seiner Erzeugung ist getrennt von dem seiner Leistung. Der industrielle Produktionsprozess verbraucht endliche Rohstoff- und Energieressourcen; er erzeugt Abfall, und die Produktionsmittel selbst unterliegen der Abnutzung und dem Verfall. Es entsteht Müll, der, soweit er nicht unter hohen Kosten in den Energie- und Rohstoffkreislauf zurückführbar ist, sich als Hypothek in ferne Zukunftszeiten auf Erden anhäuft (z.B. Atommüll), Wasser und Luft belastet und den Wärmehaushalt aus dem Lot bringt. Der industriellen Produktion sind Grenzen des Wachstums gesetzt, ihre Energie- und Rohstoffbilanz ist negativ. Je weniger die Natur Anteil an der industriellen Erzeugung hat, je mehr also menschliche Intelligenz den Herstellungsprozess dominiert, z.B. im Falle der Herstellung von Computerchips, desto arbeitsteiliger vollzieht er sich und desto standortsunabhängiger wird die Produktion. Theoretisch könnten hochtechnologische Produkte an einem beliebigen Ort auf Erden – z.B. einer künstlichen Insel im Meer – hergestellt und von da aus der weltweite Bedarf an diesen Produkten gedeckt werden.






