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Die Landwirtschaft ist polar zur Industrie in den ganzen Naturhaushalt, das «Oikos» eingebettet. Die Wertschöpfung ist die Leistung der Natur. Aus dem wechselseitigen Beziehungsverhältnis von unbelebter (physischer), belebter und beseelter Natur und unter den Einwirkungen des Kosmos in allem rhythmischen Geschehen entsteht als ihre Erzeugungsleistung das Getreidekorn, die Möhre, die Milch etc. und das in strenger Standortgebundenheit. Die Natur ist die Produzierende, der Mensch tritt hinzu und lenkt durch seine Arbeit ihre Hervorbringungskraft. Die Produktionsmittel sind nicht die Maschinen, der Traktor, der Mähdrescher etc. – diese ersetzen nur und steigern die Leistungen der menschlichen Hand und der tierischen Zugkraft –, sondern der fruchtbare Boden, die fruchtbildenden, nahrungsspendenden Pflanzen und die Haustiere mit ihrem je verschiedenen Leistungsbeitrag. Im übertragenen Sinne bilden diese das Produktionskapital der Landwirtschaft.






