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Zunächst gilt, dass die Landwirtschaft im Vergleich zur industriellen Unternehmung notwendig teurer erzeugt, weil das verbilligende Prinzip der Arbeitsteilung ihren Erzeugungsbedingungen, der Vielheit in der Ganzheit, widerspricht. Man sucht, dem zu entgehen, indem man zur industriellen Produktionsweise übergeht. Die Ganzheit des Betriebsorganismus wird dafür auseinandergenommen, in Teile zerlegt. Jeder Teil wird für sich mit erheblichem Kapitalaufwand zu einer industriell-landwirtschaftlichen Einzelunternehmung, die unter scheinbar kalkulierbaren Rahmenbedingungen hochspezialisiert Massen erzeugt und konkurrenzlos billig den Markt beherrscht. Diese Verbilligung aber ist eine Täuschung, weil die Folgekosten, die durch die Umweltzerstörung und durch die Beeinträchtigung des Nährwertes der Produkte entstehen sowie durch die Kosten der Subventionen – der subventionierten Unvernunft –, am Markt vorbei der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Würden diese verborgenen Kosten dem Erzeugerpreis der industriellen[1][2]
- ↑ So äußerte sich Rudolf Steiner im sog. ersten Hochschulkurs am 10. Oktober 1920. Zitiert aus Roman Boos: Landwirtschaft und Industrie, Darmstadt 1957, S. 110/111.
- ↑ CSA, Abkürzung für Community supported Agriculture. Siehe hierzu u.a.: Trauger Groh, Steven Mc Fadden: Höfe der Zukunft, gemeinschaftsgetragene/solidarische Landwirtschaft (CSA), Darmstadt 2013, 276 S.






