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Fruchtbarkeitsträger des Bodens, umbilden. Bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung, im Sinne des Organismusprinzips, regeneriert sich der Stoff- und Kräftehaushalt des Hofes weitgehend selbst. Dem Verbrauch der Industrie an Energie und Rohstoffen steht der Aufbau, der selbsterzeugte Dünger sowie die Neubildung von Humus gegenüber. Die reine Urproduktion der Landwirtschaft hat unter Berücksichtigung aller dem Bodenaufbau dienenden Maßnahmen (Düngung, Fruchtfolge, Bodenbearbeitung) eine positive Energiebilanz. Diese Tatsache wird heutzutage durch den hohen Kapitaleinsatz in Form von Stickstoffdüngern, Bioziden, Fremdfuttermitteln und Energie ins Gegenteil verkehrt. Auch der erosionsbedingte Bodenverlust, selbst in nur leicht geneigten Lagen der industriell betriebenen Landwirtschaft (vor allem beim Maisanbau) ist hier zu nennen. Gesamtwirtschaftlich und in die Zukunft betrachtet hat aber die Landwirtschaft die Aufgabe, für den Ausgleich der negativen Energiebilanz der Industrie zu sorgen.






