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Keine äußeren, aus dieser vorgeschichtlichen Zeit stammenden Dokumente künden von der hohen Kultur Urindiens. In ihr vollzog sich ein Bewusstseinsschritt hin zu einem kontemplativen Erleben einer Gottesweisheit, der sich der Urinder als seiner Geistheimat einverwoben fühlte. Sie leuchtete ihm wesenhaft durch alles irdische Dasein hindurch. Es war erst einer späteren Zeit vorbehalten, etwa im Übergang in das dritte vorchristliche Jahrtausend, dass mit dem Verlust der einstigen Geistunmittelbarkeit das Empfinden aufkam, die Sinneswelt sei bloßer Schein, sei Maya. In diesem Erwachen zu einem dämmerhaft kosmischen Bewusstsein stand der Urinder unter der Führung einer Priesterschaft und war geleitet von der hohen Weisheit der sieben großen Lehrer des alten Indiens. Diese Urlehrer wurden die sieben heiligen Rishis genannt, durch sie sprachen «die größten Geheimnisse unseres Sonnensystems, der Welt überhaupt».[1]
- ↑ Rudolf Steiner: Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt, GA 110, Dornach 1991, S. 120.eit.






