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bewahrt das Genom diese einstige Prägung. Das so aus einem künstlerischen Akt Gewordene wird heutzutage zum Gegenstand willkürlicher Manipulation gemacht. Die großen Pflanzenzüchter Urpersiens waren Plastiker der Bildekräfte des Lebendigen. Sie hatten die Fähigkeit, den naturgegebenen Typus einer Pflanzenart in Gestalt und Frucht zur Nahrungspflanze umzubilden. Unter der Anleitung der Mysterien bestand ihr Vermögen darin, die Kräfte, die zur Fruktifikation und Reife führen, in allen Organen der Pflanze zur Wirksamkeit zu bringen: In der Wurzel (z.B. Möhre), im Stängel (z.B. Kohlrabi), in der Knospe (z.B. Rosenkohl), im Blatt (z.B. Salat, Spinat), in der Blüte (Obstgehölze), im Samen (Getreide). Beispielsweise ist im Fall der Getreide die Reproduktionskraft im Vergleich zu den artverwandten Wildgräsern reduziert, gemessen an der Zahl der Samen, zugunsten einer erhöhten Nährkraft der prallvollen Mehlkörper (Endosperm) der Getreidekörner. Dieser Fruktifikationsprozess aber durchzieht die ganze Getreidepflanze, erkennbar in der Verdickung und Färbung des Stängels. Auch hier gilt, dass die embryonale Flexibilität der Bildekräfte der Pflanze in die Fruchtbildung umgelenkt und in dieser längere Zeit aufrechterhalten wird. Die Entstehung der genannten Nahrungspflanzen fällt vor den Beginn des dritten Jahrtausends und somit in die Zeit der von den Urpersern impulsierten Kulturkreise.