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Wie sehr die menschliche Ratio allmählich beginnt, die gegebenen Naturverhältnisse zu verändern und zu gliedern, offenbart die Dichtung Vergils in seiner «Georgica».[1] Er, der Römer aus Mantua, durchaus noch griechischen Geist atmend, gibt darin im dichterischen Wort eine Gesamtschau landbaulicher Praktiken im Jahrhundert vor der Zeitenwende: Im Ackerbau das Pflügen, Hacken, Säen, Ernten und Dreschen, die Bedeutung der Brache und des Fruchtwechsels, die Bodenbewässerung, die Überweidung zu üppig wuchernden Getreides, Saatgutpflege, Wetterbeobachtung und die Beachtung des Ganges der Sterne und anderes mehr; im Obstbau die vegetative Vermehrung und die Technik des Pfropfens, des Schnittes, welche Baumart
- ↑ Vergil:Sämtliche Werke, Heimeran 1975.






