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Bis zur Zeitenwende waren, zugleich als Erträgnis der Mysterienkultur, alle über Jahrtausende gewachsenen Elemente der Landbaukultur, wie Ackerbau, Garten- und Obstbau sowie die Viehwirtschaft, fertig vorgebildet (siehe Abbildung 2, S. 66). Mussten die Menschen sich nicht an das Ende einer Entwicklung angekommen fühlen? War nicht auch die Sprache der Gnostiker verstummt, die heidnischen Altäre verwaist?[1] War nicht die kulturinspirierende Kraft der Mysterien – bis auf Reste wie z.B. den Mithras-Dienst – erloschen? Was ihre Weisheitslehren waren, wirkte nur noch als Tradition oder in wenigen Menschen als lebendiges Geisteserbe fort. Wo also gab es an der

  1. Rudolf Steiner: Aus der Akasha-Forschung. Das fünfte Evangelium, GA 148, Vortrag vom 5. Oktober 1913, Dornach 1992, S. 63.