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und seiner Mission der stufenweisen Ich-Erziehung durch die Kulturzeitalter das fortwirkende Mysterium von Golgatha, das dem Menschen die Wege zur Selbsterziehung, zum Erkennen seiner geistigen Herkunft und zur tätigen Liebe aus der Kraft des «Ich bin» weist. Der leicht dahin gesprochene Begriff der Zeitenwende erhält erst durch diesen historischen Umstülpungsprozess, den das Mysterium von Golgatha einleitet, Sinn und Bedeutung. Erst durch dieses menschheitliche Ereignis kann in jedem Menschen der Entwicklungsgedanke in seiner vollen Tragweite aufleuchten und der Initiativkraft die Richtung weisen. Bis zur Zeitenwende war es der Weisheitsstrom, der aus den Mysterien floss, der den Menschen zum Ich-Erwachen führte. Seit dem Christusereignis kann die Menschenseele durch die Erkraftung des Denkens diese Weisheit in tätige Liebe wandeln, in jene Kraft, die das aus dem Geist Gewordene in ein im Geiste Werdendes umzustülpen vermag. Diese Metamorphose kann nicht groß und weit genug gedacht werden. Sie ist vollkommen zukunftsoffen und hat zugleich Richtung und Ziel. Dies erscheint als ein Widerspruch, der so lange besteht, als der Mensch aus Illusion und Selbstsucht handelt. Der Widerspruch fällt in sich zusammen in dem Maße, als die allem zugrunde liegende Weisheit sich in freier Tat in Liebe wandelt. Beide Perspektiven – die Abkehr vom Geiste oder in freier Selbstbestimmung die Hinwendung zu ihm – prägen in nachchristlicher Zeit den Entwicklungsgang der Menschheit und ihres Verhältnisses zur Natur und damit zur Handhabe des Organismusprinzips in der Landwirtschaft.






