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Im Urchristentum der ersten Jahrhunderte ergriff und durchdrang der Christusimpuls die Verstandes- oder Gemütsseele der dafür empfänglichen Menschen in der griechisch-römischen Kultur. Das Persönlichkeitsempfinden erfüllte sich in starker Ich-Erkraftung mit wärmender Innerlichkeit. Bei den frühen Christen stand die Pflege des Bewusstwerdens der Einwohnung des Christusimpulses in die Menschenseele im Vordergrund. Dieser Impuls bedeutete einen Ruck im Ich-Erwachen. In diesem keimhaften Seelenzustand mag gewiss die Gesinnung hinsichtlich der Art der individuellen Zuwendung zu Pflanze und Tier, Erde und Kosmos eine Wandlung erfahren haben. Auf das Ganze gesehen, hat die Landwirtschaft aber weiterhin ihren gewohnten Verlauf genommen. Erst nach dem Verfall des Imperium Romanum und nach den Strömen der Völkerwanderung hatte sich der christliche Impuls so tief in einzelne Menschen eingelebt, dass sie begannen, diesen durch ihrer