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ziehende Mönch, in geläuterter Seele den Christusimpuls in sich tragend. Man sieht ihn vielleicht an einer Quelle, einem uralt-heiligen, heidnischen Ort, innehalten; er schlägt in das Dunkel des Waldes eine kleine Lichtung und zimmert sich grob eine Kapelle, deren Innenraum den Altar birgt. Man sieht, wie Menschen aus dem Wald hinzutreten und Unterweisungen erhalten, die sie wie eine Geistesnahrung für ihr Ich empfinden, die in ihnen den Ich-Willen zur Arbeit wecken, die sie zu Helfern des Einen, des Mönches, machen. Sie beginnen, mit ihm den Wald weiter zu roden, legen den nahe gelegenen Sumpf trocken und kultivieren auf der nunmehr sonnenerhellten Lichtung Pflanzen aus Samen, die sie als fremdes Kulturgut aus den Händen des Mönches empfangen. Man sieht, wie alsbald die holzgezimmerte Kapelle einem romanischen Steinbau weicht, der sich mit seinem trutzigen, mächtigen Mauerwerk und den schmalen Fensteröffnungen vor den ringsum noch unbesänftigten Naturgewalten schützend birgt. Und schließlich wird man gewahr, dass um diesen gestifteten und mit einem Namen getauften Mittelpunkt Bauerngehöfte und Handwerksbetriebe entstehen. Das Dorf ist mit der Kapelle oder Kirche im Mittelpunkt und der Gemarkung als Umkreis geboren.