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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/305/de
Wir sehen, wie jetzt um die Kirche herum, die den Mittelpunkt bildet, die Bauerngehöfte sich gruppieren. Das einstige Nomadentum setzt sich im Christentum nicht fort. Der umherziehende Hirte wird mit seinen Rindern sesshaft, wie das bei den halbnomadisierenden Kelten und Germanen mit ihren lockeren Weilern schon der Fall war. Ab jetzt leben die Rinder unter einem Dach mit dem Menschen. Die Viehhaltung tritt innerhalb der Geschlossenheit der Feldgemarkung in Beziehung zu Ackerbau, Wiesen- und Weidewirtschaft. Es vollzieht sich unter der Führung ein und desselben Menschen die Vereinigung, ja die «Ehe» von Ackerbau und Viehzucht. Der Gegensatz der feindlichen Brüder Kain und Abel wird überwunden. Weiterhin gliedert sich nun der Gartenbau in nachchristlicher Zeit in den werdenden Dorforganismus






