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Was umgekehrt der Bauer draußen in Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter an elementarischen Naturgewalten in Wind und Wetter erlebte, was Sonne, Mond und Sterne zu ihm sprachen, es verdichtete sich, ohne «zerdacht» zu werden, in ihm zur Weisheit im instinktsicheren Arbeiten. Den Reichtum dieses Erlebens aus der Arbeit unter freiem Himmel trug er als verinnerlichtes Gut wieder zurück an den Altar, und dort empfing er erneut eine Impulsierung aus dem Geiste. Dieses rhythmische Verwobensein in ein Innen- und ein Außenerleben im Geiste des Christentums, gesteigert durch das Zelebrieren der Jahresfeste, schulte den ganzen Menschen in seinem Verhältnis zur Arbeit, zur Natur und zur Gemeinschaft. Es schrieb sich der Seele des Menschen ebenso ein wie dem Äußeren der Natur. Von daher wohl begründet sich, dass aus jedem Ort innerhalb der europäischen Kulturlandschaften für das feinere Empfinden ein «spiritus loci» spricht. Wie stark sich darin ein Abbild der Volksseele offenbart – oder im Landschaftscharakter: des Volksgeistes –, zeigt sich, wenn man die feineren Nuancen der aus den Volkstümern herauswachsenden Kunstschöpfungen mit den Landschaften vergleicht, in welchen sie entstanden sind. Man kann in diesem Sinne von einem der englischen Volksseele entsprechenden Landschaftstypus und ebenso von einem holländischen, schwedischen, italienischen usw. Typus von Landschaften sprechen. Vom frühen Mittelalter an tragen die Landschaften