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Die Umhüllung des Kopfes bilden überwiegend die harten, stark mineralisierten Schädelknochen. Sie umschließen die Schädelhöhle, die vom Gehirnliquor, einer wasserklaren, zell- und eiweißfreien Flüssigkeit, und, darin schwimmend, vom Gehirn erfüllt ist. Ferner konzentrieren sich im Kopf die dem Wachbewusstsein dienenden Sinnesorgane. In ihnen, wie im Haupt insgesamt, tritt das Leben gegenüber dem Obwalten des Physischen weitgehend zurück. Das zeigt sich eindrücklich im anatomischen Aufbau des Auges, unter anderem mit der lichtbrechenden Linse, oder des Ohres mit dem Trommelfell, der Kette der Gehörknöchelchen und des knöchernen Labyrinthes. Der Kopfpol ist dem rein Physischen, dem Tode, näher als dem Leben. Morphologisch ist der Kopf ein Bild erstarrter Lebensprozesse. Auch das Gehirn ist in seiner physiologischen Tätigkeit als bewusst machendes Organ leise von Todesprozessen durchzogen. Nerv und Gehirn sind bei Verletzungen nach kurzer Zeit nicht mehr regenerationsfähig. Der sie beherrschende Prozess ist abbauender Art. Davon spricht die hohe Atmungsaktivität des Gehirns und die Notwendigkeit der intensiven Sauerstoffversorgung durch das Blut. Die