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ja den Menschen als Zerstörer dieses Schöpfungswerkes aus der Natur heraushalten zu wollen. Diese Beschränkung aber bedeutet einen Stillstand der Entwicklung. Nur im Zusammenhang mit der fortschreitenden Entwicklung des Menschen und nur durch ihn als Initiator kann das Gewordene der Welt in ein neues Werden verwandelt werden. Soll der gegenwärtige Mensch, dessen Erfindergeist mit der atomaren Kernspaltung alle Mittel in Händen hält, den mehrfachen «Overkill» über das Leben auf der Erde zu bringen, umgekehrt nicht auch in der Lage sein können, in Erweiterung seiner selbst, das Entwicklungsprinzip der zum Werk geronnenen Erde, der Natur, einzupflanzen? Wie kann er die Kraft des Werdens, die er in sich trägt, fruchtbar machen für neue Werdeprozesse, die die Natur aus ihrem Gewordensein herausführen? Diese letztere Frage steht am Anfang einer Landbaukultur der Zukunft. Sie beantwortet sich zunächst mit dem methodischen Hinweis Rudolf Steiners:[1] «Vom Menschen auszugehen» und einen landwirtschaftlichen Betrieb, soll er «sein Wesen erfüllen», als «eine Art Individualität» aufzufassen.

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, Dornach 1995, Vorträge vom 10. und 12. Juni 1924.