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Versuchen wir, die geisteswissenschaftlichen Hinweise mit den naturwissenschaftlich fassbaren Tatsachen des mineralischen Untergrundes des Bodens in Zusammenhang zu denken, so weist ein weiteres Phänomen auf die Tatsache hin, dass sich unter der Erde der Kopfpol der «landwirtschaftlichen Individualität» findet. Ähnlich wie in der Zirbeldrüse Kristallbildung und -auflösung als physische Grundlage des Ich-Bewusstseins auftritt, so bilden sich in der Verwitterungszone des Bodens feinste hexagonale Kristallblättchen. Sie kristallisieren aus den amorphen Kolloiden des Aluminium-Hydroxids und der Kieselsäure zu den sogenannten «sekundären Tonmineralien». Diese können sich aber auch wieder in den kolloidalen Zustand auflösen.[1]

  1. Die Vermutung ist, dass die Bildung vorzüglich ein Winter- und die Auflösung (Verwitterung) ein Sommerprozess ist.