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eine Stoff- und Kräftekomposition, die die Stoffwechsel-Gliedmaßen-Organisation bei Mensch und Tier ernährt. Alles, was zwischen diesen Polen in Stängel und Blatt zur Nahrungsfrucht heranwächst, wie beispielsweise Kohlrabi (Stängel), Rosenkohl (Knospe) oder Blattgemüse (Salat, Kohl, Spinat etc.), ernährt und stärkt die rhythmische Mitte. Im biologisch-dynamischen Landbau ist es gängige Praxis, dieser Regel zu folgen: Bei den Kälbern die Sinnesaktivität anzuregen, ihnen ein glänzendes Fell zu geben, hilft die Futtermöhre, bei den Kühen die Futterrübe; umgekehrt, um ihre Stoffwechseltätigkeit anzuregen, um sie bewegungsfreudig zu machen, ist die Fütterung mit Leinsamen angesagt; zur Kraftentfaltung bei Pferden ist es «der Hafer, der sticht». Alles, was im Vegetativen sich als Stängel und Blatt ausbildet, in Kräutern, Gras, Klee etc., ist das Grundfutter für die im strengen Rhythmus lebende, milchgebende Kuh.[1]
- ↑ Zu diesem Ernährungs- und Fütterungskonzept siehe: Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, insbesondere Vortrag vom 16. Juni 1924.






