Eine freie Initiative von Menschen bei mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ... |
| Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages. Please note that some mistranslations can occur due to machine translation. |
Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/412/de
Wie der Mensch in seinem Leibesaufbau das auf eine höhere Stufe verwandelte Mineral- und Pflanzenreich in sich trägt, so ist er auch in seinem dritten Wesensglied, dem Seelen- oder Astralleib, dem im Tierreich ausgebreiteten Seelischen verwandt (Abbildung 6). Die tierische Organisation vollendet sich mit der Tierseele, die den physischen und Lebensleib durchdringt. Dieses Seelenglied ist in Gestalt und Funktion in den Tierleib aufgegangen. So gliedert sich jede Tierart morphologisch und physiologisch in ein hoch differenziertes Innen und Außen und verfügt über ein ebenso artspezifisches Gliedmaßensystem, durch welches das Tier sich frei in den Elementen bewegen kann, die vorherrschend seine Bildung bewirkt haben. Vor allem aber äußert sich die Tierseele in dem «Wie und Was» der Tätigkeiten, die das Tier leibgebunden in seinem Lebensraum ausübt, so in der Erde der Wurm, im Wasser der Fisch, in der Luft der Vogel, in der Wärme das Insekt. Aufgrund dieses in die Organtätigkeit gebundenen Seelischen des Tieres konnte Goethe sagen: «Das Tier wird von seinen Organen belehrt. Der Mensch belehrt die Seinigen und beherrscht sie.»[1] Der Seelen- oder Astralleib ist der Quell des Bewusstseins, die physische Grundlage dafür ist die Nerven- und Sinnesorganisation.
- ↑ Johann Wolfgang von Goethe: Maximen und Reflexionen, Hamburger Ausgabe, Bd. 12, München 1987.






