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Im bewussten Seelenleben fühlt sich der Mensch durchdrungen von etwas, das sich ihm erst auf dem Weg der Selbsterkenntnis als seine ureigene Wesenheit, als sein Ich enthüllt (Abbildung 6, S. 98). Die physische Grundlage des Ich-Wirkens im Leib, die Ich-Organisation, ist das Blut. Das «Blut ist das Zentralorgan des Organismus».[1] Es ist diese in sich selbst ruhende Ichheit des Menschen, die die Macht und Kraft hat, die drei beschriebenen Wesensglieder zu durchstrahlen, zu verwandeln und zu individualisieren. Sie prägt dem Seelenleib, Lebensleib und physischen Leib die Ich-Organisation ein. In dieser Ich-Tätigkeit der Wandlung und Anverwandlung der Wesensglieder zur Höhe seines Geistwesens liegt der Quell aller zukünftigen Entwicklung von Mensch und Erde.
- ↑ Lothar Vogel: Der dreigliedrige Mensch, Dornach 1979, S. 147.






