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Der Begriff des Organismus erfüllt sich, wenn man das Zusammenwirken der drei Wesensglieder, physischer Leib, Lebens- oder Ätherleib, Seelen- oder Astralleib, zu einem Ganzen zu denken versucht. Was erst die übersinnliche Erkenntnis dem Denken als Wirklichkeit erschließt, die Anschauung des Tieres kann es lehren. Erst mit der Begabung eines Astralleibes, d.h. eines die irdische Substanz durchdringenden Seelischen, wie das in aller Tierheit der Fall ist, entsteht ein Außen und Innen: «In dem astralischen Leibe ersteht die tierische Gestaltung nach außen als ganze Gestalt und nach innen als Gestaltung der Organe […] Wird diese Gestaltung bis zu ihrem Ende geführt, so bildet sich das Tierische.»[1]

  1. Rudolf Steiner, Ita Wegman: Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst, GA 27, Dornach 1991, S. 35.