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Durch die Wärme entstehen Kräftebeziehungen zwischen den Elementen. Dieses physisch-anorganische Beziehungsgefüge wechselt von Ort zu Ort. Je mehr aber in der Hofgestaltung in kunstvoller Annäherung das Organismusprinzip zur Geltung kommt, desto mehr schließt sich das elementarische Geschehen zu einem individuellen Ganzen zusammen. Es entsteht eine dem Typus des Standorts gemäße Komposition der in den vier Elementen wirksamen physischen Gesetze, Kräfte und Substanzen. Diese Komposition kann die physische Organisation der «landwirtschaftlichen Individualität» genannt werden, analog dem «physischen Leib» des Menschen. Diese physische Organisation der Hof- oder Dorfgemarkung ist von übersinnlicher Wesensart. Sie tritt sinnlich in der in die Form geronnenen Stoffeswelt eines Standortes in Erscheinung und ist als solche evolutiv aus der Vergangenheit vorgegeben. Sie liefert die Tatsachen, welche der Landwirt hinsichtlich des geologischen Aufbaus, der Bodentypen, der hydrogeologischen sowie klein- und großklimatischen Verhältnisse kennen, ja mehr noch, mit welchen er hinsichtlich einer fachgerechten Praxis verwachsen sein muss. Die Möglichkeiten, in dieser vorgegebenen Tatsachenwelt das Zusammenspiel der vier Elemente zugunsten des Anbaus der Kulturen zu optimieren, beschränken sich auf Eingriffe in die äußerste Haut der Erdkruste, auf die Böden, das «Zwerchfellorgan» zwischen den «Höhen» und den «Tiefen» der Landschaft. Es handelt sich dabei um die Ausübung der Kunst der Bodenbearbeitung, Be- und Entwässerung, Trockenlegung, Terrassierung, Eindeichung sowie des Windschutzes etc.