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Das zur Verfügung stehende anbaufähige Land ist so aufgeteilt, dass die verschiedenen Getreide, Hackfrüchte und Futterpflanzen – im Gartenbau die verschiedenen Gemüsearten –, die in einem Jahr auf je einem Schlag nebeneinanderstehen, in der Folge der Jahre auf ein und demselben Schlag nacheinander angebaut werden. Die Kunst ist dabei, die einzelnen Feldfrüchte – nach humusmehrenden und humuszehrenden, Flach- und Tiefwurzlern, düngerbedürftigen und weniger anspruchsvollen – so aufeinander folgen zu lassen, dass Krankheiten vermieden werden, die Wuchsfreudigkeit und Fruktifizierung (Nährwert) gefördert und insgesamt die Bodenfruchtbarkeit erhalten oder besser noch erhöht wird. Von großer Bedeutung dabei ist, dass das Saatgut im Betrieb gehalten wird, d.h. aus eigenem Nachbau bzw. züchterischer Bearbeitung stammt. Die Kultur des Ackerbaus arbeitet vor allem mit den Kräften des Kosmos, die durch die Erde – Kiesel und Kalk und vermittelt durch den Ton – indirekt von unten nach oben auf das Pflanzenwachstum wirken. Dies kommt insbesondere im Getreidebau zum Ausdruck, wo im Vergleich zum Wildgras die ganze Pflanze in Halm, Blatt und Samen von dem Prozess der Fruktifizierung durchdrungen ist.96