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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/448/de
Sie haben ihren Standort in regenreichen Gebieten, auf erosionsgefährdeten Hängen und nur extensiv nutzbaren, flachgründigen Hutungen beziehungsweise Trockenlagen, vor allem aber überall dort, wo oberflächennah Grundwasser ansteht, z.B. beiderseits entlang Bach- und Flussläufen, in Niederungen, an moorigen Senken, oder Niedermoor. Der Umbruch des Grünlandes (Maisanbau) durch Dränierungen oder Grundwasserabsenkungen sollte tunlichst vermieden werden. Das Grünland ist überschwemmungsbeständig und wirkt als Dauerkultur insbesondere durch die langen Saugwurzeln der Gräser reinigend auf das dem Vorfluter zuströmende Grundwasser. Es entzieht diesem das Nitrat, das aus den ferner liegenden Ackerbaugebieten stammt. Das Dauergrünland befindet sich infolge Beweidung und Heuschnitt stets in einem vegetativen Wachstumszustand. Es bedarf deshalb reichlich Wasser – oder genauer: der ätherischen Bildekräfte, die durch das Element des Wassers wirken; Wasser also, das dem Kräftewirken des Stoffwechselpols der landwirtschaftlichen Individualität ausgesetzt ist. Dies ist der Fall, wenn das Wasser oberflächennah ansteht (40 cm unter Flur), oder bei Kunstwiesen oder in der Bewässerungskultur im «Hangbau».






