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Der Wildtierfauna wird hinsichtlich ihrer ineinandergreifenden Daseinsbedingungen immer größere Beachtung geschenkt. Man erkennt, wie der Lebenszyklus der Tiere sich weisheitsvoll in ein größeres Ganzes fügt, ja, wie sie gesamthaft in ihrer Tätigkeit die Vollzugsorgane in der Herausbildung organismischer Ganzheiten sind. So ist es Aufgabe des Landwirts, der Wildtierfauna im weitesten Sinn dieselbe Aufmerksamkeit in Hege und Pflege zu schenken wie den Haustieren. Gegenüber den Säugern geschieht dies u.a. durch die Bejagung, wobei dabei häufig egoistische Motive ebenso eine Rolle spielen, wie in anderer Art bei der Bekämpfung von sogenannten Schädlingen durch Biozide. Die verschiedenen Tierarten leisten je einen Beitrag zur Bereicherung und Kräftigung der Seelenorganisation des Hof- oder Dorforganismus. Jeder unbedachte Eingriff in das komplexe Beziehungsgefüge lässt sie erkranken und schwächt ihre Selbstheilungskräfte.[1]
- ↑ Ebd., Vortrag vom 15. Juni 1924.






