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2. Die Gruppe der mit dem Element des Wassers verbundenen Tiere die Fische. Wie der Regenwurm ein Plastiker des Erdig-Festen ist, so der Fisch ein solcher des Wasserelementes. Der Kopf des Fisches, mit seiner differenzierten Sinnesorganisation, ist deutlich ausgeprägt; er geht aber übergangslos in das Rumpf- und Stoffwechselglied über. Alles beherrschend ist der Mittelteil, der Rumpf, ein feines, rhythmisch reich gegliedertes, verknorpelt-verknöchertes Skelettsystem. Die Wirbelkette durchzieht den Körper von der Schwanzflosse bis zum Kopf und metamorphosiert sich in diesem in die Schädelknochen. Seitlich wölben sich die Rippenbögen, die Gräten, die auch die Bauchorgane mit umhüllen. Nach außen sind sie von einer Muskelschicht überlagert, die in Verbindung mit den Flossen dem Fisch eine außerordentliche Wendigkeit und Schnelligkeit in der Fortbewegung verleihen. Der Regenwurm nimmt Erdiges bis in seinen Verdauungstrakt auf; anders der Fisch, der in der Fortbewegung das Wasser durch seine Kiemen strömen lässt. Das Wasser tritt damit über den Kopf in eine direkte Beziehung zum rhythmischen Rumpfsystem; er versorgt sich mit Sauerstoff, den er über die Kiemen dem Wasser entnimmt. Die Außenhaut verdichtet sich zum Schuppenkleid, durch das sich seine Formgestalt gegenüber dem formlosen Wasser abgrenzt und durch das er sein seelisches Innenwesen in vielfacher Färbung nach außen kundgibt. Der Fisch nährt sich nicht wie der Regenwurm vom absterbenden Leben, sondern vorzugsweise von dem, was sich im Wasser an pflanzlichem und tierischem Leben entfaltet. Der Fisch weitet sein Seelenwesen über seine Leibesgestalt hinaus in das umgebende Wasser. Einerseits ertastet er im Dahingleiten das an seinem Körper entlangstreichende Wasser und andererseits erzeugt er durch seine Bewegungen feinste Strömungen und Wirbel. Wie der Fisch seine stromlinienförmige Gestalt dem Element des Wassers verdankt,

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