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Unter den genannten Gruppen vollendet sich in den Vögeln die Evolutionsströmung der Kopfbildung; sie erfasst das ganze Tier einschließlich Brust und Stoffwechsel. Daran knüpft sich die Frage: Ist nicht auf einer früheren Evolutionsstufe mit den wirbellos-wurmartigen Tieren, den Fischen und Vögeln sowie der vierten Gruppe, den Insekten, etwas in vorzeitiger Vollendung vorgebildet, was in fortschreitender Evolution in der Apokalypse des Johannes[1] als das «Dreigetier» von Adler, Löwe, Stier und einem Vierten angesprochen ist, das ein menschliches Antlitz trägt? Rudolf Steiner kennzeichnet die drei Tiere Adler (Kopf), Löwe (Brust) und Stier (Stoffwechsel) als Repräsentanten dreier Entwicklungsströmungen aus dem Geiste, die sich im Menschen zu einem höheren Ganzen zusammenfassen.[2] Und liegt nicht in der strengen, morphologischen und funktionellen Dreigliedrigkeit der Insektengestalt eine allerdings vorzeitig in die Form geronnene Zusammenfassung der Entwicklungsströmungen der Wirbellosen, der Fische und Vögel vor, wie sie sich in zukunftsoffener Entwicklungsfähigkeit in dem Zusammenfluss der Adler-, Löwe- und Stierströmung in der Gestalt des Menschen zeigt?

  1. Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104, Dornach 1985.
  2. Rudolf Steiner: Der Mensch als Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden Weltenwortes, GA 230, Dornach 1993, Vortrag vom 19. Oktober 1923.