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Die Vögel entnehmen den Sauerstoff aus der Luft, sowohl beim Einatmen als auch beim Ausatmen. Im Einatmen gelangt die Luft teils in die Lungen und, unverbraucht, teils in die im Körper verteilten Luftsäcke und in die teils hohlen Knochen. Beim Ausatmen passiert diese vorrätige Luft die Lungen (ein offenes Röhrensystem, keine sackgassenartigen Lungenbläschen) von innen nach außen. Die Schwere wird im Vogelleib zur Leichte: Der überwiegend direkt von der Außenluft durchströmte Schädel, der mit den Luftsäcken durchlüftete Körper, die lufterfüllten Hohlräume, die weite Teile des Skelettes besonders bei den großen Vogelarten durchziehen, und schließlich das bewegliche, durchlüftete Federkleid. Die Leichte wird noch dadurch betont, dass die hochkonzentrierte Nahrung, ob pflanzlicher oder tierischer Herkunft, einer raschen Verdauung unterliegt und nach kurzer Verweildauer wieder ausgeschieden wird.






