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Einzigartig im Tierreich wird die Gestalt des Vogels durch sein Federkleid geprägt. Es wachsen sowohl der Federkiel als auch die Federfahne aus der Haut. Was sich dann aber an Reichtum der Farben und an fein ziselierten Formen der einzelnen Federn und des Gefieders insgesamt ausdrückt erscheint nach außen gestülpt wie ein aufgeplustertes Abbild des Innerseelischen des Vogels. Die Federn sind ihm zum Sinnesorgan der Bewegungen der Luft geworden.[1] Rudolf Steiner charakterisiert die Federbildung des
- ↑ Ernst-Michael Kranich: Wesensbilder der Tiere. Einführung in goetheanistische Zoologie, Stuttgart 2004, 386 S. – Siehe auch die Aussagen Rudolf Steiners in: Die Welt der Vögel, herausgegeben und kommentiert von Hans-Christian Zehnter, Basel 2015, 288 S. sowie in: Die Welt der Tiere. Herausgegeben und kommentiert von Hans-Christian Zehnter, Basel 2007, 182 S.






