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Umgekehrt fehlt dem Bauchteil der Insekten die beim Menschen dem Stoffwechselpol zugehörige Gliedmaßen-Organisation vollständig. Die Gliedmaßen finden ihre höchste Ausgestaltung in den drei Beinpaaren (bei den Spinnentieren vier) und den zwei Flügelpaaren im Thorax und greifen bis in die Kopforganisation über, z.B. in den beweglichen, umkreisorientierten Fühlern und den hochdifferenzierten Beiß- und Saugwerkzeugen. Was physiologisch bei den Wirbeltieren und im höchsten Grad beim Menschen das rhythmische System mit Lungenatmung und Herzfunktion ausmacht, fehlt dem Thorax der Insekten vollständig. Das Zentrum des rückenseitig verlaufenden Blutgefäßsystems liegt im Abdomen. Die Atmung geschieht über Öffnungen in der Haut, die über den ganzen Körper verteilt sind und an die sich das Röhrensystem der Tracheen anschließt. Das rhythmische System reduziert sich ganz auf die Bewegung der Flügel und die Gliederbeine. Es hat im Thoraxbereich selbst keine eigenen rhythmischen Organsysteme ausgebildet wie eine «echte» Lunge oder ein «echtes» Herz.






