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Was im Insektenreich durchgängig und im hohen Grad bei den staatenbildenden Vertretern erlebbar ist, ist die im Seelischen verborgene waltende Weisheit, die in der hoch spezialisierten, werkzeugartigen Leibesgestaltung zum Ausdruck kommt, vor allem aber in der arbeitsteiligen, beziehungsschaffenden Tätigkeit eines Gebens und Nehmens, wie beispielweise im Bienenstock oder Ameisenhaufen. In den beiden letzteren Fällen sind sie nicht nur abhängig von der Außenwärme, sondern sie schaffen sich die Wärme selbst, z.B. wie die Bienen durch intensive Bewegung in der winterlichen Bienentraube oder die Termiten durch die Selbsterhitzung von zusammengepressten frischen Blättern, Gras etc. zur Erwärmung der Brutstätten in ihren Erdbauten. Was sonst in den warmblütigen Tieren sich als instinkthaftes, seelisches Innenleben darlebt, bei den Insekten stülpt es sich nach außen in vollendete Kunstfertigkeit (z.B. die Spinne und ihr Netz, die Biene und ihre Wabe, die Wespe und ihr Nest).






