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Eine enorme Steigerung des Insektenlebens bietet eine reiche Formenvielfalt an Wildgehölzen in Hecken, vor allem aber in Hochstammanlagen im Obstbau. Ein 50- bis 60-jähriger Apfelhochstamm beherbergt in Stamm, Geäst, Blattwerk und Blüte bis über 1000 Insektenarten.[1] Eine solche ausladende Baumkrone oder artenreiche Hecke stellt eine Ansammlung von astralischer Substanz dar: «Von demjenigen, was da als Astralreiches durch die Bäume hindurchgeht, lebt und webt das ausgebildete Insekt.»[2] Am meisten ist es die Insektenwelt, die mit ihrem astralisch-seelischen Wesen hin zum Ätherisch-Lebendigen der Pflanzenwelt vermittelt. Sie nimmt von den Pflanzen ihre Nahrung und als Gegengabe bestäubt sie sie, oder schützt sie sie vor plötzlichem Massenauftreten von Schadinsekten z.B. durch Parasitierung von Blattlauskolonien durch die Schlupfwespen.

  1. Hans Steiner: «Die Lebensgemeinschaft des Apfelbaums», Der Obstbau Nr. 3–5, 1958.
  2. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Dornach 1999, S. 183/84.