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Die seelische Offenheit sorgt für eine anhaltende Bildsamkeit in den Lebensprozessen und diese wiederum plastizieren die physische Organisation, z.B. besonders ausdrucksvoll in dem Skelettaufbau, der in größter Variabilität juvenile Formen bewahrt. Das hervorstechendste Kennzeichen sind hierbei die Verkürzung des Gesichtsschädels und die glatteren Schädelknochen, auch der ausgewachsenen Tiere. Dies ist ein Wesensmerkmal der Jungtiere. Die Vielzahl der Wiederkäuerrassen tragen je spezifische Hornformen. Das Gehirn ist bei Rind und Schwein um bis zu 30% des Volumens kleiner als bei den wilden Artgenossen, dafür ist das Rückenmark und das sympathische Nervensystem, das den Stoffwechsel dirigiert, umso stärker ausgebildet. Die Verkleinerung des Gehirns betrifft vor allem das Vorderhirn und bedeutet damit eine Verringerung der nach außen gerichteten Sinnesleistungen. Für die Haustiere gilt allgemein die außerordentliche Spielbreite der Leibesgestaltung der Rassen innerhalb einer Art, von groß oder klein, gedrungen oder langgestreckt, dick oder schlank, lang oder kurzbeinig etc.