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Mensch und Tier, dem Krähen des Hahns. Er trat als Erster hervor, Hals und Kopf senkrecht emporgehoben, den Schnabel weit aufgesperrt, die Schwanzfedern hochgestellt und aufgespreizt, ein Anblick, wie wenn er sein ganzes Innenwesen hinaus in den anbrechenden Tag krähen wollte. Die Schar der Hennen folgte ihm aus der nächtlichen Ruhe des Stalles in den Hühnerhof oder im freien Auslauf in die Hofreite, die offene Tenne, die Mistlege; scharrend und pickend zerstreuen sie sich auf Nahrungssuche. Alsbald ertönte ein erstes Gackern einer Henne aus dem Stall, die damit ihr Glück der Eiablage verkündete. Meist am Nachmittag folgte das Staubbad mit Gefiederreinigung und weiterhin ein Scharren, Kratzen und Picken von Samen, Larven, Würmern, Insekten, Gras und Sandkörnern. Bei einbrechender Dunkelheit versammelte sich die Schar wieder im Stall und stockte dicht an dicht auf die Sitzstangen auf. Ähnlich spielte sich natürlicherweise das Leben von Enten, Gänsen, Puten und Tauben ab; ihr Bezugspunkt waren der Hof mit dem geschützten Stall und die für sie sorgenden Menschen.