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Die Funktion des Gebisses macht das Schwein zum Alles-, zum Fleischund Pflanzenfresser. Es beißt und kaut wie der Mensch. Auch im Verdauungstrakt zeigt sich diese Doppelfunktion. Der einhöhlige Magen ist relativ klein; infolgedessen muss das Schwein die Nahrung kontinuierlich in kleinen Partien aufnehmen. In der langen Passage durch den Dünndarm und dem Abbau der enzymatisch leicht aufschließbaren Nahrungsbestandteile sowie deren Resorption findet im Blind- und Grimmdarm eine mikrobielle Verdauung der zellulosereichen Nahrungsreste statt. Das Schwein verdaut gründlich; es entzieht der Nahrung im Gegensatz zu den Wiederkäuern Kräfte, die es als Sinnes- und zugleich stoffwechselaktives Wesen für sich verbraucht. Das mindert die Düngekraft seiner Ausscheidungen, nicht deren Gehalt an Mineralstoffen. Der Kot ist nach Form, Farbe, Konsistenz und Geruch abhängig von der Art der Nahrung. Wird die Balance von Drüsen- und mikrobieller Verdauung nicht eingehalten, z.B. bei Hochleistungsfütterung und lebenslanger Stallhaltung auf Spaltenböden, entsteht Schweinegülle, bei der