Eine freie Initiative von Menschen bei mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ... |
| Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages. Please note that some mistranslations can occur due to machine translation. |
Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/560/de
die Sinnesorganisation besonders auf die nach außen gerichteten, die Weite erfassenden Sinne, Auge, Ohr und Geruch. Die ausdrucksvollen, auffallend großen Augen, die seitlich des Kopfes stehen, erfassen einen nahezu vollständigen Sehkreis. Nur nach vorn – vor bzw. unterhalb vom Kopf – ist ein circa zwei Meter langer blinder Streifen, der nicht eingesehen werden kann ebenso nach hinten beiderseits des Rückgrats. In Tiefenschärfe (dreidimensionales Sehen) erfasst es nur einen relativ schmalen Sehwinkel von 15 bis 20 Grad nach vorn. Im übrigen Gesichtskreis verflacht sich die Sicht und verschwimmt nach hinten. Just in dem blinden Streifen nach hinten sitzt der Reiter, der Kutscher oder der hinter dem Pflug schreitende Pflüger, der mit sanftem Zug am Führzügel oder über die Zaumtrense die Gangart und die Richtung der Fortbewegung bestimmt. Im lebhaften Spiel der Ohrenflügel offenbart sich in feinster Nuancierung die Richtung der seelischen Aufmerksamkeit. Für uns unhörbare Geräusche werden aus dem allgemeinen Geräuschpegel herausgefiltert. Das Pferd nimmt vor allem über das Gehör die seelische Gestimmtheit auf, z.B. wie zu ihm gesprochen wird. Die Stellung der Ohren, ob gespitzt oder hängend, verrät viel über sein seelisches Empfinden.






