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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/567/de
findet sich schon gleich zu Anfang ihrer Haustierwerdung gegen Ende des Tertiärs (Atlantis) im Pleistozän (Eiszeiten), vor allem dann aber im Neolithikum, in den ersten nachatlantischen Zeitaltern. Von keiner der in der Folge hervorgetretenen Haustierarten ist je diese Formenvielfalt wieder erreicht worden.[1] Es liegt nahe, wie schon früher angedeutet, dass die Entwicklung der Haustiere ein Produkt der frühen Menschheit war. Sie war in der Lage, aus dem Erleben der Tierseele und ihres geistigen Ursprungs, der Gruppenseele, diese in ihrer Leibesbildung auf einer embryonaleren Stufe zurückzuhalten und somit dem gestaltbildenden Typus eine Fülle von verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten zu verschaffen. Je jünger die Haustierarten sind, je mehr die Menschen ihre instinktive Geistunmittelbarkeit gegen das Erwachen zum Selbstbewusstsein eintauschten, desto variationsärmer wird das Erscheinungsbild bei den Haustieren. Wenn in altrömischer Zeit die Formenvielfalt wieder zunahm (Zwerghunderassen), so ist dies bereits eine Folge gezielter Zuchtwahl, im Sinne von Kreuzung und Selektion. Wie sehr seit den Ursprüngen bis in die altägyptische Kultur die Haustierwerdung von Hund und Katze – und so auch der anderen Haustierarten – nicht primär eine Frage der zweckmäßigen Nutzbarkeit, sondern der Nutzen untrennbar mit einem instinktiv, intim-sakralen Empfinden verbunden war, geht einerseits aus der Mensch und Hund vereinigenden Bestattungskultur hervor, andererseits aus der Verehrung, die man den Katzen und dem sie einwohnenden göttlichen Wesen entgegenbrachte, ein Kult, der gegen Ende der altägyptischen Kultur kulminierte.[2]






